Osterhase vs. Christkind/Weihnachtsmann – ein erfolgreicher Merger
(eine nicht ganz ernst gemeinte Betrachtung?)
In unserer jüngsten ROC-Studie haben wir uns bei KRAFTKINZ einem besonders schwierigem Thema zugewandt: Warum hat das Christkind den Osterhasen ausgestochen?
Hinsichtlich Bekanntheit liegt das Christkind – nicht zuletzt aufgrund des erfolgreichen Mergers mit dem Weihnachtsmann – klar in Führung. Das Christkind/ Weihnachtsmann punktet hier durch alle Schichten und vor allem in weit größerem geografischen Rahmen.
Bei der Positionierungsfrage kann der Osterhase mit seiner einfachen Positionierung der Ostereier sehr konsequent punkten – der Osterhase hat hier etwas biologisch Einzigartiges geschaffen – jeder sieht den Osterhasen mit seinen Eiern. Beim zweiten Positionierungsmerkmal – dem Geschenk – punkten allerdings Christkind/ Weihnachtsmann überlegen. Während zu Weihnachten der Einkaufshype enorme Dimensionen erreicht, gelingt dies zu Ostern in nur geringerem Maße. Welches Kind kennt nicht die ernüchternde Aussage, dass es zu Ostern nicht so viele Geschenke gibt – oder wer schreibt schon einen Brief an den Osterhasen?
Die dritte Dimension – das Vertrauenskapital – zeigt sehr unterschiedliche Aspekte: Während der Osterhase (schon der Name Hase ist nicht sehr glücklich gewählt) stark an Vertrauensmangel leidet, punktet hier das Christkind mit seiner unglaublichen Reinheit und Unschuld voll. Aber auch der Weihnachtsmann liegt hier besser als der Osterhase – man denke nur an den surfenden Weihnachtsmann im Wintergewand in Australien, wo doch um diese Zeit Sommer ist.
Resumee: Das Christkind hat es mit seinem Merger mit dem Weihnachtsmann geschafft, einen weit höheren ROC als der Osterhase zu erzielen. KRAFTKINZ empfiehlt daher auch dem Osterhasen einen Merger, um im ersten Schritt die die globale Bekanntheit zu steigern. Merger mit dem Heiligen Geist oder Kentucky Fried Chicken sind denkbar…
Wer macht eigentlich die Roadshows von Facebook?
Wer sind die Ansprechpersonen, wer nimmt im Vorstand welchen Part ein und damit nach außen hin die Verantwortung? Wo finde ich im Internet eine Seite (Website) auf der ich seriös das Geschäftsmodell, die Organisation, das Management u.a. Informationen finde?
Kann so nachhaltig das Vertrauen der Investoren und somit der Return on Communication ROC der Aktie gesteigert werden? Wieso machen eigentlich 30 “Investment”Banken mit und keine nutzt die Chance, um zu zeigen, wie professionell am Finanzmarkt Kapital aufgebracht werden kann? Wer erzählt uns, was mit dem aufgebrachten Kapital passiert? Was passiert überhaupt mit dem Kapital? Wieso wird die Kommunikation nicht professionell koordiniert?
Je länger man das Auftreten von Facebook am Kapitalmarkt beobachtet, umso mehr hat man den Eindruck, dass nur abgezockt werden soll und die Aktionäre wieder einmal die Dummen sein werden…
Goldman Sachs – ROC oder was
Der Aktienkurs von Goldman Sachs erlebte in den letzten Tagen einen Rückschlag. Ein ehemaliger Mitarbeiter aus dem Derivativ-Business packt aus. Die Arbeitspraktiken von Goldman seien nur auf Abzocke aus. Mit einem Artikel in der New York Times begann der Lauf.
Twitter, Facebook, Blogs und andere Internetforen sind seitdem voll mit Kommentaren zu diesem Artikel. Auch Goldman Sachs muss lernen, dass wir im Social Media Zeitalter angekommen sind und diese Medien auch einen Inhalt haben (und nicht nur für Kapitalmarkttransaktionen und IPOs gut sind).
Der Vorfall ist ein harter Rückschlag für das Employer Branding von Goldman. Das Vertrauenskapital und somit der Return on Communication ROC von Goldman Sachs haben eine weitere Delle bekommen. Jetzt kann noch seitens des Unternehmens etwas unternommen werden, wird zulange abgewartet, wird es teuer…
http://www.welt.de/finanzen/article13922824/Banker-stellt-Goldman-Sachs-an-den-Pranger.html
Können 31 Banken den ROC von Facebook steigern?
Facebook gab bekannt, dass nicht 6, sondern 31 Banken mit dem IPO von Facebook beschäftigt sind. Irgendwie muss man sich da erst einmal die Augen reiben. Was machen 31 Banken bei einem Börsegang? Sich gegenseitig auf die Zehen steigen? Hoffentlich entstehen keine Doppelgleisigkeiten – da wird doch keine Bank die Arbeit doppelt machen oder gar nur zusehen wie die andere arbeitet?
Interessant ist auch das zweite Detail: Facebook benötigt USD 3 Milliarden Zwischenfinanzierung im Zusammenhang mit dem Börsegang. Also bei der Summe hätte es bisher noch nie einen IPO gegeben. Nehmen wir zuerst die nackten Zahlen: Der Erlös aus dem Börsegang soll mindestens USD 5 Milliarden sein. Dann belaufen sich die Finanzierungskosten von USD 3 Milliarden auf 60%, selbst beim doppelten Erlös wären das 30% und beim vierfachen noch immer 15%. Abgesehen von diesem Zahenbeispiel: Wofür braucht man als Zwischenfinanzierung (wohlgemerkt- da sind die späteren Banken”erfolgs”gebühren nicht enthalten) USD 3 Milliarden? Selbst große Unternehmen kommen problemlos mit USD 100 bis 200 Millionen aus. Gibt es etwa eine Roadshow am Mond? Was macht ihr mit dem Geld?
Liebe Facebook Shareholder, der Autor weiß schon, dass ihr seine Blogs nicht lest, aber hört auf uns für vollends naiv zu halten.
Im Sinn eines offenen, transparenten und professionellen Börsegangs sind diese Maßnahmen nicht verständlich.
Und langfristig wird der Return on Communication ROC sinken…
http://www.rp-online.de/wirtschaft/unternehmen/deutsche-bank-betreut-facebook-boersengang-1.2745707
Facebook-IPO als große Chance
Der bevorstehende Börsegang von Facebook bietet eine einmalige Chance zur Steiegerung des Return on Communication ROC sowohl für Facebook als auch für die Finanzmärkte.
Zahlreiche Plattformen berichten bereits über den bevorstehenden Börsegang von Facebook. Das Unternehmen kann diese einmalige Chance nützen und den Hype gezielt einsetzen. Wichtig wird vor allem sein wie professionell diese Transaktion durchgeführt wird.
Wird Facebook eine glaubwürdige und nachhaltige Equity Story darstellen können? Wird man der Gier der Investment Banken wiederstehen können und ein faires Pricing anbieten?
Die Anzahl der angeblich involvierten Investment Banken deutet bereits auf eine typische Abzocker Mentalität hin – 9 Banken? Für die Finanzbranche steht viel auf dem Spiel. Ein fairer und transparenter Börsegang könnte eine Initialzündung für die gesamte IPO-Branche sein. Wenn diese mit Facebook nicht klappt, mit welchem Unternehmen sollte es sonst funktionieren. Gerade jetzt benötigt die Branche – und wahrscheinlich die gesamte Wirtschaft – diese Initialzündung.
Dear Facebook Management and Owner,
Don’t thrash this opportunity, you can create more than just an IPO!
http://www.kurat.com/links/facebook-hires-deutsche-bank-credit-suisse-citi-for-ipo-rumor-zdnet-?&stream=facebook-ipo-report
KRAFTKINZ positioniert sich mit Stephan Neisser im Bereich des Kapitalmarktes
KRAFTKINZ hat sein Experten-Team verstärkt. Mag. Stephan Neisser wird künftig den Bereich ROC-Kapitalmarkstrategie/ Equity sowie den Bereich Finanzkommunikation/ Investor Relations als KRAFTKINZ Experte betreuen.
Mag. Stephan Neisser kann auf über 15 Jahre Erfahrung im Investment Banking und in der Finanzkommunikation verweisen. Im Investment Banking war er in London und Wien für die damalige Raiffeisen Zentralbank AG und die Erste Bank AG tätig, im Finanzkommunikationsbereich führte er mehrere Jahre das familieneigene Unternehmen Neisser Communication GmbH sowie den Bereich Finanzkommunikation bei der Trimedia Austria AG. Seit 2012 ist er nun Partner bei KRAFTKINZ.
Bei KRAFTKINZ zeichnet Neisser für den Bereich Kapitalmarktstrategie/ Equity sowie Finanzkommunikation/ Investor Relations verantwortlich. “Gleich ob M&A-Deal oder Kapitalmarkttransaktion: Die professionelle Koordination der internen und externen Partner eines Deals ist für den Erfolg entscheidend. Zusätzlich können wir mit dem Return on Communication ROC die Maßnahmen und Prozesse gezielt steuern und messen”, erklärt Stephan Neisser.
Außerdem bietet KRAFTKINZ mit Stephan Neisser auch gezielt die Instrumente der Finanzkommunikation wie Erstellung von Geschäfts- und Quartalsberichten, Betreuung von Hauptversammlungen sowie Entwicklung von Investorenstrategien u.ä.
“Ratingagenturen sind Folterwerkzeuge”
das sagt Ludwig Scharinger, Chef der RLB OÖ. Was will er damit sagen? Steigert er so das Vertrauen in die Märkte?
KRAFTKINZ sieht gerade für die Finanzbranche die Chance jetzt das Vertrauenskapital zu stärken. Dazu ist es notwendig, die richtige Wortwahl zu treffen und mit konstruktiven Lösungsvorschlägen zu starten.
Auch inhaltlich ist es problematisch, die Schuld primär den US-amerikanischen Investmentbanken zu geben. Schliesslich sind gerade österreichische Banken in Osteuropa mit mehr als 100% ihres Bruttoinlandsprodukts investiert.
http://kurier.at/wirtschaft/4482062-scharinger-ratingagenturen-sind-folterwerkzeuge.php
http://diepresse.com/home/wirtschaft/eurokrise/723956/AA_Warum-Oesterreich-herabgestuft-wurde?direct=724178&_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do&selChannel=
IPO- der Schritt nach vorne auch in Krisenzeiten
In den USA ticken die Uhren anders. Nach einer 3-monatigen Durststrecke beginnen die Unternehmen wieder Kapital über die Börse aufzunehmen. Es ist derzeit die einzige Chance an frisches Kapital in größeren Mengen zu kommen.
Derzeit klopfen schon wieder einige Unternehmen an die Tür der amerikanischen Börsen. So haben sie die Chance in schwierigen Zeiten Expansionen voranzutreiben. Volkswirtschaftlich gesehen entsteht der positive Effekt, dass verstärkt Geld aus der Finanzwirtschaft in die Realwirtschaft auf privatem Weg geführt wird.
Das nötige Vertrauenskapital in die Börsen sowie die positive Kommunikation, die durch den Börsegang vermittelt wird, sind die geeigneten Rahmenbedingungen für das kapitalmarktfreundliche Klima. Auch Europa sollte versuchen diesen Weg zu gehen, um so zumindest einen kleinen Teil der Finanzierungskosten auf private Haushalte abzuwälzen. Gelingen kann dies nur, wenn aktiv die Sinnhaftigkeit von Börsegängen kommuniziert wird und somit der Return on Communication ROC für den Kapitalmarkt wieder steigt.
http://www.faz.net/aktuell/finanzen/aktien/vereinigte-staaten-unternehmen-wagen-sich-wieder-an-die-boerse-11523294.html
NEI






